Eine inklusive Tanzproduktion zwischen Bewegung, Begegnung und Verwandlung
Eine Tanzkooperation des Ensemble BewegGrund Trier und des Ballett-Ensembles des Theater Trier
Premiere: Freitag, 13.11.2026, 20 Uhr, TUFA
Weitere Aufführung: Samstag, 14.11.2026, 20 Uhr, TUFA
Wir sind nie ganz hier. Nie ganz dort.
Wir bewegen uns ständig zwischen Zuständen, Orten und Momenten. Zwischen Vergangenheit und Zukunft, zwischen Nähe und Distanz, zwischen dem Bekannten und dem Unbekannten. Wir befinden uns immer wieder in einem Raum des Übergangs – einem Dazwischen.
InBetween widmet sich genau diesem besonderen Moment: Dem Augenblick, in dem Veränderung möglich wird. Dort, wo etwas Altes endet und etwas Neues entsteht. Dort, wo Begegnungen stattfinden, Perspektiven wechseln und Grenzen verschwimmen.
Das Dazwischen ist kein leerer Raum. Es ist ein lebendiger Ort voller Möglichkeiten. Ein Raum, in dem Unterschiede sichtbar werden dürfen und gleichzeitig Verbindung entstehen kann.
Wie ein ewiger Kreislauf der Verwandlung – Eis, das schmilzt, Wasser, das verdampft, und Dampf, der wieder zu Regen wird – zeigt InBetween die Bewegung zwischen verschiedenen Formen des Seins.
Eine Begegnung zweier Tanzwelten
Mit InBetween entsteht erstmals eine gemeinsame Produktion des Ensemble BewegGrund Trier und des Ballett-Ensembles des Theater Trier.
Zwei unterschiedliche künstlerische Perspektiven treffen aufeinander und entwickeln eine gemeinsame Bühnensprache. Dabei geht es nicht darum, Unterschiede aufzulösen, sondern darum, sie als Stärke und Inspiration zu verstehen.
Unter der künstlerischen Leitung von Maja Hehlen und Roberto Scafati begegnen sich acht Tänzer:innen mit unterschiedlichen körperlichen, tänzerischen und künstlerischen Voraussetzungen auf Augenhöhe.
Aus individuellen Bewegungsqualitäten, persönlichen Ausdrucksformen und verschiedenen Erfahrungen entsteht ein gemeinsamer Tanz. Ein Tanz, der Vielfalt sichtbar macht und zeigt, wie aus Verschiedenheit etwas Verbindendes entstehen kann.
Inklusion als künstlerisches Prinzip
InBetween versteht Inklusion nicht nur als gesellschaftlichen Wert, sondern als kreativen Ausgangspunkt.
Jeder Körper erzählt eine eigene Geschichte. Jede Bewegung trägt eine individuelle Erfahrung in sich. Unterschiedliche Körperlichkeiten, Ausdrucksformen und Wahrnehmungen treffen aufeinander und erschaffen gemeinsam eine neue Bühnenwirklichkeit.
Die Produktion lädt dazu ein, gewohnte Vorstellungen von Tanz zu hinterfragen und neue Perspektiven einzunehmen.
Denn Tanz entsteht nicht durch Perfektion oder Gleichheit – Tanz entsteht durch Begegnung.
Zwischen Räumen, Zeiten und Menschen
Wir kennen diese Momente des Dazwischens aus unserem eigenen Leben:
Zwischen Türen, die sich öffnen, bevor sie berührt werden.
Zwischen Räumen, die noch nachklingen, nachdem Menschen sie verlassen haben.
Zwischen Menschen, deren Wege sich kreuzen, deren Geschichten sich berühren und deren Schatten sich begegnen, ohne sich vollständig zu erkennen.
Die Sehnsucht nach Ankommen begleitet uns. Doch vielleicht liegt genau im Dazwischen der eigentliche Moment der Begegnung.
Ein Ort, an dem wir innehalten können.
Ein Ort, an dem Veränderung stattfinden darf.
Ein Ort, an dem neue Verbindungen entstehen.
Die Zusammenarbeit zwischen dem Ensemble BewegGrund Trier und dem Ballett-Ensemble des Theater Trier eröffnet einen neuen Raum für künstlerischen Austausch. Zwei Ensembles, zwei Erfahrungen, viele Perspektiven – verbunden durch die gemeinsame Sprache des Tanzes. InBetween zeigt, was entstehen kann, wenn Menschen sich begegnen, Grenzen überschreiten und gemeinsam etwas Neues erschaffen.
Eine Einladung an das Publikum, sich auf das Unbekannte einzulassen und die verbindende Kraft des Dazwischens zu erleben.
